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Da der erste und zweite Bauabschnitt zusammen zu klein für das Verkehrsaufkommen war und diese an ihre

Neubau

Neubau

technischen Grenzen kamen, entschloss sich die damalige Nationalsozialistische Regierung auf einen Neubau des Flughafens.

Ernst Sagebiel hat der Regierung im Jahre 1935 Pläne für den Neubau des Flughafens vorgelegt. Diese Pläne entsprachen den damaligen Vorstellungen und dem Anspruch an Monumentalem Baustil. Der Flughafen würde bis zu 6 000 000 Passagiere pro Jahr abfertigen.

Die geplante Anlage sollte nicht nur der Abwickelung des Luftverkehrs dienen, sondern auch Platz für luftfahrtbezogene Dienststellen und Gesellschaften haben. Ebenfalls sollten dort Veranstaltungen wie der "Reichsflugtag" stattfinden können. Baubeginn dieses Riesenprojekts war im Jahr 1936. Das uns heute bekannte Flughafengebäude wurde 1941 betriebsbereit fertiggestellt. Das Gebeude hat eine Geschossfläche von ca. 310 000 m². Für zwei Jahre war es das größte Gebäude der Welt, bis es mitte 1943 vom Pentagon abgelöst wurde. Die Länge des Flughafengebäudes betragt 1,2 km und ist somit das größte Gebäude Europas. Wärend der Bauarbeiten kam es zu keiner Beeinträchtigung des zurzeit herrschenden Flugverkehrs, da der alte Flughafen beim Neubau nicht angerührt wurde und der Flugverkehr parallel zum Neubau weiter stattfinden konnte. Das Flugfeld wurde als ovales Feld mit knapp zwei Kilometern Durchmesser gebaut, sodass jedes Flugzeug exakt gegen den Wind starten konnte. Durch einbindung des nun alten Flughafens, in der heutigen Mitte des Areals, wurde das Flughafengelände in Tempelhof auf 4 500 000 m² erweitert. Der "alte" Flughafen wird von Notstandsarbeitern abgerissen und im Krieg letztendlich komplett zerstört, sodass vom Gebäude nichts mehr übrig war. Mit dem neuen Flughafengebäude verschob sich der U-Bahn-Eingang zum damaligen U-Bahnhof Kreuzberg, der daraufhin in Flughafen umbenannt wurde. Aufgrund des Kriegs konnte das Flughafengebäude nie fertiggestellt werden, wärenddessen zog der "Weser-Flugzeugbau" von Lemwerder nach Tempelhof um und machte das Gebäude zu eines der größten Montagehallen für Kriegsflugzeuge weltweit. Die Flugzeuge wurden von ZWangsarbeitern montiert. Die überlebenden Zwangsarbeiter wurden mit erneuter Verlegung des Montageswerkes im Krieg befreit. Nach dem Kriegsende, 1945, flogen die letzten Lufthansa Maschinen nach München, wohin sich die Fluggesellschaft zurückgezogen hatte und es erfolgte die Übergabe des Flughafens an die US-Amerikanischen Truppen. Sie betrieben den Flughafen nun wieder. Da das Flughafengebäude nie fertiggestellt worden ist und es von einem Bombenangriff der Royal Air Force beschädigt war, nahmen die Amerikaner Reperaturarbeiten auf und stellten das Gebäude in den nötigsten Zügen fertig, sodass man das Gebäude für die Abwickelung des Flugverkehrs nutzen konnte. Bis 1947 hat man aus Tempelhof einen militärischen Stützpunkt der Amerikaner gemacht.

Diesen Stützpunkt nannte man Tempelhof Air Base, er wurde überwiegend von der US-Airforce angeflogen. Mit einer DC-4 bedienten die American Overseas Airlines wöchentlich die Strecke von New York über Frankfurt nach Berlin-Tempelhof. Es wurden nach der Übernahme der Amerikaner feste Rollbahnsysteme eingeführt, d.h. es wurde eine Hauptwindrichtung festgelegt, in der die Rollbahnen verlaufen. In Tempelhof ist die Rollbahn in Ost-West eingerichtet worden, da dies die hauptsächliche Windrichtung ist.

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