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Das Feld, auf dem der Flughafen damals entstanden ist, war eine Exerzierfläche.

Im Jahre 1909 machte Orville Wright auf dem Tempelhofer Feld die ersten Flugversuche, er schaffte es einige Rekordflügvorführungen zu machen, indem er seine Flugmaschine tatsächlich zum Abheben gebracht hat. Bis 1922 war das Tempelhofer Feld eigentlich als Standort für neue Messeanlagen vorgesehen, allerdings stand nach den Flugversuchen 1909 die Idee im Raum, dort einen Flugplatz zu bauen. Der damalige Stadbaurat Leonhard Adler schaffte es dann auch, die Stadtverwaltung von Berlin davon zu überzeugen, dass dieses Feld eher für einen Flughafen geeignet ist, da die Lage sehr zentral war.

Durch eine spektakuläre Nachtlandung von der Stadtverwaltung auf dem Tempelhofer Feld

wurde diese Überzeugung, dieses Gelände als Flughafen zu nutzen noch größer. Die Stadtverwaltung war zuvor in Leipzig, um sich über die dort neu gebauten Messeanlagen zu informieren.

Man startete die Bauarbeiten auf Kosten der Junkers-Luftverkehr-AG für den Flugplatz am nördlichen Rand des Tempelhofer Feldes im Jahre 1923. Dieses nun für Flugbetrieb bestimmte Gelände war erstmal für kleine Flugzeuge ausgewiesen, da das Gelände nur mit zwei Holzhallen, mit einer jeweiligen Größe von ca. einem Quadratkilometer, ausgestattet wurde.

Anhand von Modellen, Fluggastzahlen und des derzeitigen Flugverkehrs hat Leonhard Adler die Stadtverwaltung zur Besichtigung der Entwickelung des Tempelhofer Feldes eingeladen. Die Besichtigung endete mit einem Rundflug über dem Fluggelände. Leonhard Adler konnte die Stadtverwaltung überzeugen, dass dort ein Flughafen notwendig war.

Ab 8. Oktober 1923 wurden Linienflüge in die Schweiz und Österreich, nach München, in den Balkan und nach Königsberg angeboten, es wurden insgesamt 100 Starts und Landungen gezählt, mit 150 Passagieren und 1300kg Fracht. Für die damaligen Verhältnisse kein schlechtes Ergebnis, im Gegenteil!

Im Jahr 1924, in dem der Flughafen schon voll in Betrieb war, gründete sich die Berliner Flughafen Gesellschaft mbH, Leonhard Adler war der Aufsichtsratsvorsitzende. Die Flughafengesellschaft kümmerte sich nun um die Verwaltung des Flughafens. Nun bestand die Aufgabe den Flughafen auszubauen und weitere Luftverkehrseinrichtungen zu bauen. Um 1925 beteiligte sich auch der Freistaat Preußen an der Gesellschaft und dem Flughafen auf dem Tempelhofer Feld.

Nun stand genug Kapital zur Verfügung um das Flughafengelände auf 1,5 Mio. km² auszuweiten. Anfang 1925 baute man die drei großen Flugzeughallen, die sich schnell als zu klein erwiesen. Es wurden nochmal 3 weitere, noch größere Flugzeughallen und eine Funkstation an das damalige Gebäude angebaut. Die Deutsche Aero Lloyd und die Junkers Luftverkehr AG gründeten 1926 die Deutsche Lufthansa AG und machte den Flughafen Tempelhof zu ihrem Heimatflughafen.

Um 1927 war nun der erste Bauabschnitt des Flughafens fertig.

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